{"id":12558,"date":"2018-06-25T15:13:10","date_gmt":"2018-06-25T13:13:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aprophysio.de\/?p=12558"},"modified":"2018-06-25T15:13:10","modified_gmt":"2018-06-25T13:13:10","slug":"therapeutisches-ems-training-sinn-unsinn-und-erfahrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/2018\/06\/25\/therapeutisches-ems-training-sinn-unsinn-und-erfahrungen\/","title":{"rendered":"Therapeutisches EMS Training \u2013 Sinn, Unsinn und Erfahrungen"},"content":{"rendered":"<p>EMS Training kommt aus der Physiotherapie. Hier wird es seit Jahrzehnten \u201elokal\u201c, d.h. immer an einem einzelnen Muskel oder an einem Teil vom Muskel angewandt. Seit einpaar Jahren wird das EMS Training auch \u201eglobal\u201c, d.h. als Ganzk\u00f6rpertraining in der Therapie eingesetzt. Daher auch der Name \u201eTherapeutisches EMS Training\u201c.<\/p>\n<p>Wir haben seit 2016 das therapeutische EMS Training im Einsatz und wollen in diesem Artikel \u00fcber die sinnvolle Nutzung, wann das therapeutische EMS Training keinen Sinn macht und einen allgemeinen R\u00fcckblick sprechen.<\/p>\n<h3>Sinnvoller Einsatz f\u00fcr Patienten und Kunden<\/h3>\n<p>Therapeutisches EMS Training kann man sehr gut zur Unterst\u00fctzung des Muskeltrainings einsetzen. Am besten kann man es bei Gelenkbeschwerden nutzen, da durch die Aktivierung der Muskulatur durch Impulse kein Zusatzgewicht f\u00fcr das Training notwendig ist.<\/p>\n<p>Therapeutisches EMS Training ist au\u00dferdem auch bei schlechter Koordination und Beweglichkeit m\u00f6glich und man kann damit sehr effektiv die Tiefenmuskulatur trainieren. EMS Training kann au\u00dferdem zu Schmerzlinderung (analgetische Wirkung), zur Verbesserung der Durchblutung (hyper\u00e4misierende Wirkung) und zur Entspannung der Muskulatur (detonisierende Wirkung) f\u00fchren.<\/p>\n<h3>Wann sollte man das EMS Training nicht nutzen<\/h3>\n<p>Wenn man sich allgemein beim Training mit dem Strom unwohl f\u00fchlt, dann sollte man es auch nicht weiterf\u00fchren. Jede Art von Sport ist Geschmackssache, so geht nicht jeder gerne Joggen, Klettern oder \u201cPumpen\u201c im Fitnessstudio. Bei Schmerzen w\u00e4hren \/ nach dem EMS Training raten wir von einer Weiterf\u00fchrung des Trainings ab. Muskelkater geh\u00f6rt jedoch, vor Allem nach den ersten Trainingseinheiten, dazu. Bei starken Organischen- oder Hautreaktionen sollte man abw\u00e4gen was die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sein k\u00f6nnten. So hatten wir schon einmal eine Patientin, die regelm\u00e4\u00dfig bei uns trainiert hat, dann zwei Wochen erk\u00e4ltet war und als sie nach der Erk\u00e4ltung wieder mit dem Training angefangen hat einen Hautausschlag hatte. In diesem Fall war ihr K\u00f6rper nach der Erk\u00e4ltung einfach noch sehr sensibel, denn nach einer Woche gab es nach dem EMS Training keine Probleme mehr.<\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/www.aprophysio.de\/ems-training-physiotherapie\/\">Warum das EMS Training in der Physiotherapie immer beliebter wird<\/a><\/h3>\n<p>Als letztes gibt es einige allgemeine Kontraindikationen f\u00fcr das EMS Training. Bei Fieber sollte man nicht trainieren (auch bei herk\u00f6mmlichen Sport nicht). Bei Schwangerschaft und einem Herzschrittmacher ist EMS Training ebenfalls Tabu (wobei das EMS Training derzeit in einigen Studien an Herzpatienten getestet wird). Wir empfehlen bei therapeutischem Einsatz des EMS Trainings immer erst einen Arzt zu konsultieren und sich ggf. eine Zweitmeinung einzuholen.<\/p>\n<h3>Erfahrungen nach einem Jahr<\/h3>\n<p>Nach fast zwei Jahren im Einsatz des therapeutischen EMS Trainings haben wir 4 Entscheidende Vorteile gegen\u00fcber einem klassischen EMS bzw. Krafttraining zusammengefasst.<\/p>\n<ol>\n<li>Durch das 1:1 beim therapeutischen EMS-Training wurden viele \u00dcbungen besser\/ ges\u00fcnder ausgef\u00fchrt und konnten auch sp\u00e4ter im klassischen 1:2 EMS Training zielf\u00fchrender\/ ges\u00fcnder ausgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Durch die besonders intensive Kontrolle eines Physiotherapeuten und den anders modulierten Strom (als beim klassischen EMS Training), war das Training meist \u00fcberdurchschnittlich anstrengend (falls nicht anders gew\u00fcnscht).<\/li>\n<li>Durch die therapeutischen \u00dcbungen konnten Muskeldysbalancen und Koordinationsst\u00f6rungen effektiv verbessert\/ beseitigt werden.<\/li>\n<li>Bei unseren Patienten kam es zu einem besseren Verst\u00e4ndnis der \u00dcbungen durch Hinweise warum man diese \u00dcbungen so ausf\u00fchren sollte und warum nicht anders und damit zu einem besseren Trainingsergebnis.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Unterschiede zum klassischen EMS Training<\/h3>\n<p>Der Vollst\u00e4ndigkeitshalber haben wir hier die Vorteile des therapeutischen EMS Trainings gegen\u00fcber dem klassischen EMS Training zusammengefasst.<\/p>\n<ol>\n<li>Therapeutisches EMS Training findet immer 1:1 mit einem Physiotherapeuten statt.<\/li>\n<li>Die \u00dcbungen sind stets physiotherapeutisch bzw. sportmedizinisch basiert und zielen ganz individuell auf die Bed\u00fcrfnisse des Patienten ab.<\/li>\n<li>Die Gesundheit steht beim therapeutischen EMS Training im Vordergrund (und nicht die Fitness oder Sch\u00f6nheitsaspekte)<\/li>\n<li>Die \u00dcbungskontrolle und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den \u201eSinn\u201c der \u00dcbungen ist wesentlich besser.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Deine Gesundheit nehmen wir pers\u00f6nlich!<\/p>\n<p>Dein AproPhysio-Team<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EMS Training kommt aus der Physiotherapie. Hier wird es seit Jahrzehnten \u201elokal\u201c, d.h. immer an einem einzelnen Muskel oder an einem Teil vom Muskel angewandt. Seit [&#8230;] <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":12370,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,50],"tags":[],"class_list":["post-12558","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-therapie"],"featured_image_src":null,"featured_image_src_square":null,"author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/author\/afleischmann_oi8xdaka\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12558"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12558\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/aprophysio.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}