Physiotherapie Aprophysio

Wir bieten private Physiotherapie seit 2016 an. Buchen Sie einen Termin direkt über unseren Onlinekalender oder rufen Sie uns unter der 030 20 62 96 31 an.


Unsere Leistungen im Überblick:

Krankengymnastik ist der Oberbegriff für spezielle Übungen und Techniken die der Physiotherapeut bei seinen Patienten anwendet, um Schmerzen zu lindern und Fehlstellungen zu korrigieren. Wir legen dabei viel Wert darauf sich Zeit für den Befund zu nehmen um ein persönliches Übungsprogramm für jeden einzelnen Patienten zu planen. Die Behandlung erfolgt immer ein zu eins und findet entweder in unserem Trainings- oder in unserem Liegenbereich. Für eine Einheit sollten sie etwa eine halbe Stunde einplanen.

Herkunft

Schon in der Antike gab es spezielle Trainer für die Athleten der Olympischen Spiele um deren Leistung zu optimieren und ihre Probleme, wie Verkürzungen, oder Schmerzen zu beseitigen. Auch heutzu Tage wird sie zur Behandlung von Sportlern eingesetzt, nur dass es mittlerweile zahlreiche Spezialisierungen für entsprechende Sportarten und Krankheitsbilder gibt. Außerdem ist die Krankengymnastik eine effektive Behandlungsweise um Schmerzen vor zu beugen, oder nach Operationen die gewünschten Fähigkeiten wieder zu erlangen.

Ablauf

In der ersten Behandlungseinheit wird ein Befund gemacht, damit der behandelnde Therapeut weiß, mit welchen Techniken und Übungen er dem gewünschten Ziel am besten entgegen kommen kann. Der Befund (Fragen und Tests der betreffenden und umliegenden Strukturen) kann ein Großteil der ersten Behandlungseinheit beanspruchen, je nachdem, wie kompliziert sich das Problem des Patienten darstellt. Falls der Befund schnell ging, kann es sein, dass auch schon die ersten Behandlungstechniken und Übungen durchgeführt werden. Eine Einheit Krankengymnastik dauert bei uns in der Regel 25 Minuten. Nach dem ersten Befund vereinbaren wir weitere Behandlungstermine, ganz flexibel. Dann, wenn es bei Ihnen am Besten passt. Ob es zu einer, zwei oder mehr Behandlungen pro Woche kommt, entscheidet sich zu Beginn der Behandlung. Die Terminbuchungen können telefonisch, per Email oder direkt in unserer Praxis erfolgen. Wir richten uns dabei ganz nach Ihnen.

Die manuelle Lymphdrainage ist eine leichte Massagetechnik und dient dazu, angestaute Flüssigkeit im Gewebe (Lymphe) zum Abfluss anzuregen und gleichzeitig zu verhindern, dass mehr Flüssigkeit hineinströmt. Dies kann der Masseur durch schonendes Streichen mit den Fingerkuppen auf der Haut im Verlauf der Lymphbahnen erreichen.

Je nach Ausprägung der Schwellung (des Ödems) kann es jedoch auch vorkommen, dass die Techniken intensiver werden oder zum Teil auch schmerzen, da das durch die Schwellung ohnehin schon gereizte Gewebe durch die Behandlung noch mehr beansprucht wird.

Wann ist die manuelle Lymphdrainage notwendig?

Der Körper hat ein “Abwassersystem” (das Lymphsystem), was man sich genauso vorstellen kann wie die Entwässerungsdrainagen auf den Feldern oder im Straßenbau. Es ist teilweise noch feiner als die kleinsten Blutgefäße, die Kapillaren. Im Gegensatz zum Blutkreislauf funktioniert das Lymphsystem nur in eine Richtung und zwar sammelt es Körperwasser aus der Peripherie und transportiert es dann in immer größere werdende Gefäße und Lymphknotengruppen. Anschließend wird es irgendwann in den venösen Blutkreislauf und über die Nieren abtransportiert.

Wie merke ich den Erfolg der Lymphdrainage?

Mögliche positive Symptome nach einer Lymphdrainage sind:

  • vermehrter Gang zum WC,
  • weniger Spannungsgefühl im betreffenden Gebiet,
  • Umfangsminderung,
  • die Arme/Beine fühlen sich leichter an.

Wie lange sollte eine manuelle Lymphdrainage dauern damit sie auch wirkt?

Für kleineren Körpergebiete reichen dem Therapeuten meist 30 Minuten (ein Arm, ein Bein, Gesicht oder weniger). Größere Körperabschnitte sollten mindestens 45 Minuten Zeit bekommen, da hier der Körper wesentlich stärker überlastet scheint und ihm daher auch intensiver geholfen werden muss (zwei Arme,  zwei Beine oder noch mehr). Bei chronischen Ödemen mit starkem Ausmaß sollte individuell und je nach Anzahl der Behandlungen pro Woche 60 Minuten behandelt werden.

Manus bedeutet übersetzt Hand, weswegen die Manuelle Therapie die Therapie mit der Hand ist. Die Manuelle Therapie ist ein sehr beliebtes und erfolgreiches physiotherapeutisches Behandlungskonzept. Es wird häufig zur Behandlung der Wirbelsäule, der Gelenke und der Muskelfunktion genutzt.

Dabei werden auf schonende Art und Weise Blockaden gelöst, die Gelenkbeweglichkeit wieder hergestellt und Schmerzen gelindert. Es ist dabei wichtig nicht nur die nähere Umgebung anzuschauen, sondern auch an die neurophysiologische Ebene zu denken (= denken/testen der zugehörigen Nerven und dessen Ursprünge an der Wirbelsäule).

Arbeitsweise unserer Therapeuten

Der Therapeut, erarbeitet auf der Grundlage der ärztlichen Diagnose die physiotherapeutische „Grunddiagnose“. Dabei wird die Funktion des betroffenen Gelenkes mit den anderen Gelenken am Körper verglichen. Anschließend wird mit der jeweils individuellen Technik am Gelenk gearbeitet, um die normale Funktion möglichst wiederherzustellen.

Interessant ist, dass sich Organprobleme in körperlichen Beschwerden widerspiegeln können. Zum Beispiel macht eine Nierenbeckenentzündung klassisch Schmerzen im oberen Lendenwirbelsäulenbereich (kurz unterhalb des Rippenbogens), oder Herzprobleme  die zu Schmerzen im Brust- und Armbereich führen können. Dem Manualtherapeuten gilt dies nach seinen Möglichkeiten zu differenzieren und seine Behandlung darauf abzustimmen, oder einen entsprechenden Arzt für die betreffende Problematik zu empfehlen.

Wozu die Behandlung dienen kann

Die eigentliche Manuelle Therapie, die Behandlung mit den Händen zur Schmerzlinderung, zur Mobilisierung und zur Beeinflussung der Gewebebeschaffenheit, ist dabei ein Bestandteil eines umfassenden Konzeptes. Zu einem sinnvollen Behandlungsaufbau gehört auch der Einsatz physikalischer Therapie, sowie aktive Trainings (z.B. das EMS Training) mit und ohne Gerät. Um die erreichten Therapieziele langfristig zu sichern wird auf Mobilisierung, Stabilisierung oder Leistungssteigerung sowie Beratung und Instruktion gesetzt.

In vielen Fällen führt die Anwendung der Manuellen Therapie zu einer schnellen Beschwerdefreiheit. Bei unbeweglichen oder instabilen Gelenken werden spezifische Übungen zur Stabilisierung eingesetzt.

Die klassische Massagetherapie ist eine der ältesten Behandlungsformen, durch die Muskelverspannungen gelöst, sowie Durchblutung und Stoffwechsel aktiviert werden.

Die Wirkungen sind dabei sehr vielfältig. Einerseits können Massagen zur Entspannung der Muskulatur dienen. Ganz klassisch ist hierbei die Rücken- & Nackenmuskulatur nach einem langen Arbeitstag. Des Weiteren wirkt die Massage schmerzlindernd. Wir alle kennen das, dass wir und nach einer Massage entspannter fühlen und dass die Schmerzen weg sind. Dies liegt auch daran, dass die Massage die Durchblutung im behandelten Gebiet fördert und damit auch aktivierend wirken kann. Dabei wird auch die allgemeine Entspannungsfähigkeit verbessert und der Stoffwechsel angeregt. Als letztes lösen Massagen auch Verklebungen im Gewebe und in der Muskulatur.

Wann können Massagen eingesetzt werden und was ist zu beachten?

Massagen kommen allgemein bei verspannter Muskulatur, zur allgemeinen Entspannung und präventiv wenn man zu Verspannungen neigt zum Einsatz. Der Einsatz ist dabei am ganzen Körper möglich. Wichtig ist das die Behandlung von verletzten Gebieten immer vom Fachpersonal erfolgt, bzw. gar nicht. Man muss damit rechnen hinterher Muskelkater von einer intensiveren Massage zu bekommen (z.B. einer Sportmassage).

Wie lange und wie oft sollte ich mich massieren lassen?

Die Behandlung eines Teilabschnittes dauert in der Regel ca. 30 Minuten. Das können zum Beispiel die Arme, Beine, gesamter Rücken, HWS/Schulter-Nacken-Bereich oder das Gesicht sein. Eine Ganzkörpermassage dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. In einigen Fällen dauert diese sogar 120 Minuten.

Die Behandlung des gleichen Körperbereiches sollte mindestens einen Tag Pause/Regeneration zwischen den Einheiten haben. Bei besonders intensiven Behandlungen ist es ratsam bis zu einer Woche zwischen den Einheiten zu pausieren.

Was bieten wir an?

Wir bieten klassische Massagen, Sportmassagen, Rückenmassagen, Wellnessmassagen und die manuelle Lymphdrainage (bei uns ohne Rezept möglich) an. Termine kannst Du bei uns telefonisch oder über den Online-Kalender vereinbaren.

Jeder Muskel im Körper wird durch elektrische Reize gesteuert. Die Elektrotherapie kann dies auf verschiedene Arten beeinflussen, z.B. Trainingsunterstützend bei Kontraktionen oder auch entspannend bzw. detonisierend.

Ein großer Vorteil der Elektrotherapie ist, dass es zu starken Durchblutungsverbesserungen kommt und somit auch zu einem besseren Stoffwechsel in den Muskelzellen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass es zu Schmerzlinderung eingesetzt werden kann.

Sobald Sie wieder Sport machen können, können Sie bei uns gerne mit dem EMS Training weiter trainieren. Dies ist im Vergleich zur Elektrotherapie ein Ganzkörpertraining. Hier werden insgesamt 8 große Muskelgruppen mit einem ähnlichen Impuls wie bei der Elektrotherapie trainiert. Damit können Sie die vielen Vorteile dieser Trainingsmethode auf den gesamten Körper anwenden.

Mit den aus Korea stammenden und dort in der ganzheitlichen Medizin eingesetzten Klebebändern lassen sich auch im Rahmen der Manuellen Medizin, Sporttherapie und Schmerzbehandlung herausragende Behandlungserfolge erzielen.

Die Klebebänder werden immer häufiger in der Physiotherapie eingesetzt. Das Band hat längs- und quergerichtete, elastische Fasern und wird nach den Kenntnissen der Anatomie und reaktiven Hautfeldern aufgeklebt.

Die Wirkungsweise kommt durch muskelentlastende oder durch muskelstärkende  Aufklebeweise zustande. Über den vorgedehnten Muskel wird entweder vom Ursprung zum Ansatz oder umgekehrt geklebt, je nachdem welchen Erfolg man erzielen will.

So kann dem Muskel Arbeit abgenommen oder aus der Vorspannung mehr Kraft erzeugt werden.

Die Wärmetherapie ist ein thermotherapeutisches Verfahren und gehört zur Gruppe der physikalischen Medizin. Die Wärmetherapie macht sich die Reaktionen von Haut, Unterhaut und tieferen Geweben auf die Wärmeeinwirkung zunutze, um ihre heilende Wirkung zu entfalten.

Als Atemtherapie oder auch Atemgymnastik bezeichnet man einen Bereich der Physiotherapie. Durch verschiedene Techniken soll dem Patienten das Atmen erleichtert werden – dazu gehören eine Stärkung der Atemmuskulatur oder eine bestimmte Körperhaltung. Richtig atmen beinhaltet auch, dass der Patient seine Körperwahrnehmung verbessert. Schwangere nutzen die Atemtherapie deshalb auch gerne bei der Geburtsvorbereitung.

Wer ständig zu schnell atmet, belastet seinen Körper. Bei einer zu flachen Atmung wird die Kapazität der Lunge nicht vollständig ausgenutzt. In den Lungenbläschen bleibt immer noch ein Teil verbrauchter Luft zurück. Das kann die Sauerstoffversorgung der Körpergewebe beeinträchtigen. Die Muskeln und Organe – aber vor allem das Gehirn – erreichen dann nicht ihre volle Leistungsfähigkeit. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und sogar Verdauungsprobleme können die Folge sein.

Die Atmung wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Umgekehrt kann das vegetative Nervensystem über den Atem beeinflusst und harmonisiert werden. Um wieder richtig Luft bekommen zu können, wird die Atemtherapie eingesetzt.

EMS Ganzkörpertraining bekommst Du bei uns auch mit einem Physiotherapeuten. Dieses findet immer 1:1 statt.